Die Kurse an den Aktienmärkten der wichtigsten
Industrieländer stiegen im ersten Quartal deutlich.
Zurückzuführen war dies zum einen auf starke
Mittelzuflüsse in Aktien und zum anderen auf
makroökonomische Faktoren: In den USA sorgte ein
vorübergehender Kompromiss im US-Haushaltsstreit
für Erleichterung; zudem unterstützten bessere
Daten zum Arbeitsmarkt, zum Wohnungsbau und
zum privaten Konsum die Aktienkurse. Zudem
verlieh der Regierungswechsel in Japan mit der
damit einhergehenden Umkehr in der Fiskal- und
Geldpolitik Schwung. Dagegen verbuchten die
Aktienmärkte der Emerging Markets fast durchweg
Verluste.
In diesem Umfeld erreichte der Fonds einen
Wertzuwachs von 10,25 % und befand sich damit
fast auf Augenhöhe mit dem Vergleichsindex MSCI
Growth Net, der ein Plus von 10,62 % erreichte.
Zum Wertzuwachs trug unter anderem unser
währungsgesichertes Investment in japanischen
Aktien bei. Nach starker Performance verkauften wir
vereinzelte Fondspositionen, zum Beispiel in den
drei Industriewerten Toshiba, Canon und Mitsubishi
Electric, jedoch entweder zum Teil oder komplett.
Insgesamt blieben Regionen- und
Sektorenallokation im Berichtsquartal relativ
unverändert, lediglich innerhalb der Branchen
setzten wir durch Umschichtungen einen stärkeren
zyklischen Akzent. So tauschten wir unsere Position
im US-Autobauer Ford in Aktien des US-
Konkurrenten General Motors, weil wir uns von
Letzterem im aktuellen Produktzyklus eine höhere
Rentabilität erwarten. Zudem stockten wir die
Gewichtung von US-Hausbauern weiter auf, die nach
unserer Einschätzung von dem zu erwartenden
mehrjährigen Erholungstrend im US-
Immobiliengeschäft profitieren dürften. Zu den
Werten mit der besten Wertentwicklung gehörten
die US-Biotechnologiefirma Celgene (einen Teil der
Aktienposition verkauften wir mit Gewinn), das
Schweizer Ölserviceunternehmen Transocean (die
Aktienposition verkauften wir komplett, da wir nach
dem Kursanstieg nur noch wenig Potenzial sehen)
und der US-Private-Equity-Investor Blackstone, der
von einer leichteren Kreditvergabe, zunehmenden
Möglichkeiten von Beteiligungsverkäufen über die
Börse und besseren Aussichten in seiner wichtigen
Immobiliensparte profitieren dürfte. Dagegen
belasteten die Aktien der US-Unternehmen Apple
(Technologie) und Walter Energy (Kohleminen) die
Portfolioperformance.